Art

made by me

Ego

Du hast mich zerstört
Mich ausgezogen, ausgesogen
Mich verwundbar gemacht

Du hast mich nie erhört
Immer zerstört
Nie gesorgt, nie gekümmert, nie geheilt, nie geteilt

Du hast mich zerstört
Ich habe dir immer zugehört
Nur du, nur du, nie ich
Kein wir, kein uns, nur dich

Ich bin verstört
Ich bin verbraucht, verzehrt, verletzt, gehetzt
Ich bin dein, auf ewig dein
Nur da für dich, aber nie für mich

Du hast mich zerstört
Eine schwache Seele, die nur lebt
Damit du leben kannst

Ich bin mein, auf ewig mein
Ich bin ich
Ich brauch' dich nicht
Doch du brauchst mich
Es ist mir egal
Ich lebe nur für mich
Ich, ich, ich!


Du bist mein Engel

Ich liebe dich
Ich kenne dich
Und doch tue ich es nicht
Ich vertraue dir
Ich glaube dir
Und ich glaube an dich
Ich weiß, es gibt dich
Man nennt dich Beschützer
Du bist ein Engel
Du bist mein Engel

Beschütze mich
Auf ewiglich
Ich habe Angst
Ich fürchte oft
Ich bin bessessen
Befreie mich
Du bist mein Licht
In der Dunkelheit der Nacht
Hast du mich immer bewacht

Ich liebe dich
Du bist ein Engel
Du bist mein Engel


Ice Queen

Cold as the winter,
She arrives
Covered with ice.
No breathing heart
She holds inside,
No loving soul
Under her skin.
She is a sin.
Two horses on her sleigh
Rush through the snow.
Where to go,
They know.
Her dress sparkles in the night.
Her coat, she holds it tight.
Everywhere she goes
She turns everything to ice.
She is cold as the winter,
And when she arrives,
She turns everything to ice.


Das Ritual

Die Nacht ist hell
Der Himmel schreit
Die guten Mächte
sind dem Tod geweiht
Böse Schatten tragen dich
Finstre Gestalten holen dich
Sie kommen nah an dich heran
Sie ziehen dich magisch an
Nun bringen Sie dich fort von hier
Sie verschleppen dich wie wildes Tier
Bahren dich auf auf einen Altar
Und gießen Weihrauch über dein Haar
Den Duft Gottes sollst du an dir haben
Dass böse Geister sich an dir laben
Halte durch, noch ein Augenblick
Dann bist du befreit auf ewiglich
Verschleierte Gesichte nähern sich dir
Eine Hand erhebt sich über dir
Sie zielt hinunter und trifft dein Herz
Der Dolch beendet den ewigen Schmerz


Un Rêve Noir

Es ist die Nacht
Die dich in den Schlafe singt
Es ist der Schlaf
Der dich ins Traumland bringt

Du wanderst durch vergessene Welten
Wo niemand dich sucht, noch findet
Du fliegst durch endlose Meere
Wo niemals die Sehnsucht entschwindet

Komm mit mir
Ich nehm dich an deiner Hand
Komm mit mir
Ich führe dich in ein altes Land

Noch träumst du
Und wirst nicht geweckt
Doch wenn du aufwachst
Hab ich mich versteckt


Träumende Fantasie

Wenn ich auf weißen Wolken tanzen könnte
Wenn ich im blauen Himmel fliegen könnte
Wenn Engel in meinen Träumen singen würden

Wenn ich nachts die Sterne klauen könnte
Wenn ich auf dem Monde schlafen könnte
Wenn seine Sichel mich ins Traumland führte

Wenn ich in tiefen Meeren tauchen könnte
Wenn ich wie Delfine springen könnte
Wenn sie mich weit weg von der Erde tragen würden

Dann träume ich schon längst einen wunderschönen Traum


Du wirst nie wissen warum

Tauche unter, versinke tief
Hohle deinen letzten Atemzug
Dann verschwinde in der Tiefe
Komm nicht mehr ans Licht
Hör auf zu leben
Es hat sowieso keinen Sinn
Hör auf zu atmen

Die Dunkelheit verschluckt dich
Sie nimmt dich ein
Sie hält dich fest
Gibt dich nie mehr frei
Du würdest bluten, wenn du könntest
Doch deine letzten Wunden sind noch frisch
Hör auf zu weinen

Bist du traurig?
Niemand ist da
Er sieht es nicht, sie kann dir nicht helfen
Vielleicht macht jemand sich Sorgen
Vielleicht kümmert sich niemand um dich
Verstell dich doch
Du fröhliches Kind des Glücks

Glaubst du jemand schert sich um dich?
Ja, deine Eltern, deine Freunde
Aber sie wissen es nicht
Sie haben keine Ahnung wie es ist
Vertrau mir
Ich bin der Teufel in deinem Kopf
Ich bin die Schlucht in deiner Seele
Ich bin das Messer in deinem Herz
Vertrau mir

Hör auf zu atmen
Es hat keinen Sinn
Hör auf zu leben
Es hatte nie einen Sinn
Stürz dich in dein Verderben
Vielleicht hilft dir Gott
Niemand wird dir Flügel geben
Niemand wird dich befreien
Vertrau mir
Denn ich bin du


Nur Du!

Ich bin nicht mehr als du siehst
Doch bin ich nicht weniger als du fühlst
Zerbrochen wie ein Spiegel
Tausend Splitter weit verstreut
Und doch sind sie eins

Ich will dir geben was ich habe
Will alles verlieren an dich
Doch gib mir ein Versprechen
Denn ich bin schwach und allein
Bitte lass mich niemals einsam sein!

Für Johannes

Alles gute zum Valentinstag!


Liebe

Hauchzart wie eine Blüte
Vom Himmel herabgefallen
Träumerisch und sanft

Pure Sinne durch Glück
Von Engelshand geschrieben
Fallende Feder im Wind

Unklar, doch erkennbar
Leuchtend rot und stark
Sensibel wie Licht

Tief, weit , versunken
Wunderschön verhext
Tausend Splitter, wenn du sie verletzt


Liebesgedicht

Ich liege in deinen Armen
Leben strömt durch meinen Körper
Ein dünner Hauch deines Atems
Kribbelnd umweht er meinen Nacken

Wünschte ich mich früher fort von hier
In meinen Träumen, wie in Trance
So lebe ich nun gern bei dir
Doch das Dunkel ist nie vergessen

Wecke mich nicht aus meinen Träumen
Lass mich schwelgen in Melancholie
Doch liebe und beschütze mich
Denn ich habe Angst zu sein

Ich will werden was ich bin
Du bist ein Teil davon
Rette den anderen
Lass ihn nicht verwelken im Mondlicht

Schmerz und Liebe sind vergänglich
Auch die Sonne scheint nicht ewig
Doch das Lachen des Mondes ist meins
Und ich bin für immer deins.

Für Johannes


Für Marius

Es ist an der Zeit, mich zu entscheiden
Denn ich möchte nicht mehr länger leiden
Vielleicht sollte ich dich verlassen
Denn sonst würde ich etwas verpassen
Vielleicht sollte ich mit dir gehen
Dann werden wir uns besser verstehen
Aber geht es so weiter wie bisher
So versinke ich im tiefen Meer
Trauer würde mein Herz erfüllen
Und ich würde diesen Zettel zerknüllen

Doch du lässt mir Zeit
Bis in die Ewigkeit
Und ich bin dir sehr dankbar dafür
Deshalb halt ich immer auf die Tür

Und ich hoffe wir sehen uns wieder
Denn du bist mein ein und alles, mein Geliebter


Sehnsucht

Tau bedeckt die Wiesen
Kühle Bäche fließen
Im Morgengrauen die Sonne steigt
Die Wolken entfliehen, der Himmel schweigt
Tanzende Schmetterlinge über den Blumen singen
Lachende Vögel im Winde schwingen

Groß ist die Sehnsucht, weit ist das Land
Wie viele Träume am sandfarbenen Strand
Wie oft ich an dich denken muss
An einem Tag voll Überfluss
Wie wir uns lieben


Ich kenne dich nicht

Einsam durch den Schnee
Nebel umhüllt meinen Körper
Kälte ergreift meine Lungen
Doch nichts tut mir weh
Und trotzdem nimmt der Schmerz kein Ende
Der mich schon vor so langer Zeit befallen hat
Gibt es ein Entrinnen aus dieser Kälte, dem Dunkel und dem Schmerz
So zeige mir den Weg direkt in dein Herz
Dich zu lieben ist nicht sehr schwer
Doch geliebt zu werden ist eine Befreiung allen Leidens
Bitte, erhöre meinen Schrei, erwiedere meinen Blick, der sagt, ich liebe nur dich


Nur du

Mein Herz so schwer getragen durch mein Leben
Nicht wusste woher, warum, weswegen
Konnte nicht laufen, konnte nicht weiter
Alles war tot, nichts war mehr heiter
Irgendwann einmal, da traf ich ihn
Verliebte mich so wie es schien
Kälte, Schmerz und Einsamkeit - verweilt
Liebe ist, was mich nun prägt
Wenn er mich auf den Armen trägt
Wundersam ist da zu sein
Doch bin ich nun nicht mehr allein


Tot

Im schwarzen Wasser unter mir
Sehe ich mein Spiegelbild
Ich starre unten dort hinein
Und merke, dass mein Ende naht
So tief, so schwarz, so höllisch leer
Ich fühle mich ertrunken sehr
So nah mein Ende, so nah mein Tod
Vielleicht kann ich noch biegen, alles ins Lot
Doch aus meiner Not ein stummer Schrei
Ich kämpfe um Luft, ich ringe mich frei
Doch schon sehe ich mein Ende kommen
Ich bin ihm nicht mehr heil entronnen


Traurig für die Ewigkeit

Die ganze Zeit schon bin ich allein
Meine Einsamkeit ist zum Schrein'
Die Sorgen haben mich gequält
Meine glücklichen Tage sind gezählt

Weinend unterm Himmelszelt
Traurig und einsam ist die Welt
Könnte ich dem Bösen doch entfliehen
All meinen Sorgen mich entziehen

Traurig sein in Ewigkeit
Das ist, was am längsten weilt